Story | Antistadl

Volxmusik ist Rock‘n‘Roll

Details


Als im Jahr 2003 der aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen bekannte Musikantenstadl in Bamberg gastierte, reifte in zwei dort ansässigen Ehtnomusikologie-Studenten die Idee einer Gegenveranstaltung mit traditionellen Wurzeln und progressiver Ausrichtung: Innerhalb weniger Wochen organisierten David Saam und Christoph Lambertz einen kleinen aber feinen Konzertabend in einem Bamberger Club. Der „Antistadl“ war geboren.

Ab der ersten Minute war klar, dass die hier gespielte „Volxmusik“ nichts mit dem angestaubten Image ihres orthorafisch richtig geschriebenen Zwillings zu tun hat – das Publikum war begeistert. Der Antistadl findet seither jährlich statt, entwickelte sich vom Geheimtipp zur Kultveranstaltung und zog schließlich in den großen Saal des Erlanger Kulturzentrums E-Werk um.

Die Bands „Kapelle Rohrfrei“ und „Boxgalopp“, in denen die beiden Antistadl-Protagonisten bis heute mitwirken, sind immer mit von der Partie. Als Alptraumpaar der Volksmusik führen „Marihuanne und Kiffael“ durch das abwechslungsreiche Programm mit mehreren Musikgruppen, das gerade das junge Publikum mit fetzigen und vor allem tanzbaren Liedern und Instrumentalstücken anspricht.

Als musikalischer Tausendsassa engagiert sich David Saam bei vielen verschiedenen Musikprojekten. Bei der Band „Kellerkommando“ ist er als Frontman und kreativer Kopf aktiv. Für Ihr aktuelles Musikvideo zur Single „Königreich“ haben wir die Band unterstützt und Videomaterial von der Preview des Songs erstellt.

Fakten


Marihuanne und Kiffael - das Alptraumpaar der Volksmusik!


Mitwirkende Musiker:
25

Publikum / Gäste:
850

"Die Leute von der Agentur Hennig haben uns beim Antistadl zurückhaltend und unauffällig begleitet, immer darauf bedacht, den Ablauf der Veranstaltung nicht zu beeinträchtigen. Darüberhinaus waren alle sehr nett und höflich. Kurzum eine sehr angenehme Zusammenarbeit. Gerne wieder!“


David Saam 

Live-Aufnahme

Die Herausforderung war es, für den Live-Mitschnitt viele spannende Momente und Blickwinkel in der äußerst gut besuchten Veranstaltungshalle einzufangen. Da für feste Aufbauten kaum Platz war, entschieden wir uns, mit nur zwei Kamerasystem auf Stativ, einigen fest installierten GoPros auf der Bühne sowie zwei flexiblen Kameras mit Gimbals im Zuschauerraum zu arbeiten.

Schnitt

Im Nachgang des AntiStadls 2018 haben wir aus dem umfassenden Mitschnitten einen Teaser für die sozialen Medien produziert.