26.04.2019

Wir haben eine Leadmaschine gebaut – Teil 3

In unserem ersten und zweiten Teil haben wir beschrieben wie Leads auf Basis von optimiertem Content, einer übersichtlichen Sitemap und Navigation sowie einem technischen Dokucenter gewonnen werden konnten. Der Kunde wollte nun mittels SEA Massnahmen den Traffic auf der Website steigern. Hier musste allerdings zuerst noch das finale Dach der Leadmaschine gebaut werden – die Online Analyse und Identifizierung der Websitebesucher.

Online Analysen mit Google Analytics


Unser Kunde hatte wie die meisten Unternehmen Google Analytics eingebunden. Damit wurden sehr allgemeine Reportings erstellt, die durchaus auch in unserem Projekt halfen, die Customer Journey des Kunden zu optimieren. Allerdings blieben die Website Besucher grösstenteils anonym. Also machten wir uns auf die Suche nach einer Identifikationsmöglichkeit von Firmen und fanden sie: IP Tracking Software war das Geheimnis.

IP Tracking Funktionsweise


Auch Google Analytics kann Firmen identifizieren – sofern diese einen eigenen Server nutzen. Allerdings müssen die Unternehmen manuell aus einer langen Liste von Providern und Crawlern herausgefiltert werden.

IP Tracking Software versucht durch spezielle Technologie die Providerdaten in die Firmen aufzulösen. Außerdem können für jedes einzelne Unternehmen genau dessen Interessen ausgelesen werden und somit werden automatisch potentielle Interessenten von nicht relevanten Besuchern getrennt. Beispielsweise diejenigen, die nur eine Sekunde auf der Website waren oder nur eine Page Impression haben.

Anhand von Regeln, automatisierten Alerts und einem modifizierbaren Bewertungssystem können interessante Besucher kategorisiert und direkt an den zuständigen Vertriebsmitarbeiter übergeben werden.

Die Leadmaschine ist fertig


Nach Integration des IP Trackings, welche äusserst unkompliziert durch Einfügen eines Trackings Codes möglich war, waren wir uns mit dem Kunden einig, viel Traffic anhand von SEA Kampagnen auf die Website zu „jagen“. Potenzielle Interessenten und Neukunden wurden an den Vertriebsinnendienst weitergegeben, welche dann via Callcenter kontaktiert wurden. Aber auch das Besuchsverhalten bestehender Kunden wurde gemessen. Diese Informationen wurden in das CRM eingespielt und erleichterte dem Aussendienst sowohl die Kontaktaufnahme wie auch die Besuchsvorbereitung.

Die ganze Kampagnenanalyse mit dieser Software zeigte eine Vielzahl an Verbesserungen auch für die SEA Kampagnen selbst auf.

Das Ergebnis


  • Die Anzahl von qualitativ hochwertigen Leads stieg um 43%
  • Aus diesen Leads konnten für mehr als die Hälfte konkrete Besuchstermine mit dem Kunden vereinbart werden
  • Die Anzahl Termine mit Bestandskunden konnte sogar um 64% erhöht werden – da sie zum Zeitpunkt kontaktiert wurden, wo sie auch ein konkretes Anliegen hatten.

Die alleinige Einführung der IP Tracking Software bringt bereits einen wesentlichen Mehrwert. Allerdings ist es essenziell, den Vertrieb nicht mit irgendwelchen Leads zu überfluten. Dazu benötigt es eine konkrete Beratung zu den Analyse- und Bewertungsmöglichkeiten. Diese Unterstützung sowie das hier in drei Teilen beschriebene Gesamtpaket bieten in der DACH Region nur wir an. Kontaktieren Sie uns jetzt und wir bauen Ihre Leadmaschine.