10.04.2019

Wir haben eine Leadmaschine gebaut – Teil 2

In unserem ersten Teil haben wir beschrieben, wie das Fundament der Leadmaschine gelegt wurde. Im zweiten Teil möchten wir zwei Themen herausgreifen: Die Ergebnisse des A/B Tests, die daraus resultierenden Maßnahmen und das Dokucenter.

Ergebnisse des A/B Tests


Nachdem die neue Struktur live ging und der A/B Test abgeschlossen war konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden:

  • Bei den Produktseiten waren eine allgemeine, nicht stark technische Erläuterung des Themas sowie der Einbau von ROI Rechnungen von größtem Erfolg. Daher gilt anzunehmen, dass diese Seiten hauptsächlich von kaufmännisch / betriebswirtschaftlich orientiertem Publikum besucht wurde.
  • Das Dokucenter wurde fast ausschliesslich von Personen mit technischem Background besucht, was anhand der Auswertung der ausgefüllten Kontaktdaten ausgewertet werden konnte. Dieses Dokucenter erfreute sich einer großen Akzeptanz: Fast 60% aller Besucher füllten das Formular tatsächlich aus.
  • Bei den Referenzseiten wurde sowohl eine technische Beschreibung wie auch eine kaufmännische ROI Rechnung zum Download nach Kontakteingabe angeboten. Hier lag die Rate der ausgefüllten Formulare lediglich bei 23%.

Das Dokucenter


In einer übersichtlichen Struktur und mit einer „Elastic-Search“ Suchfunktion wurden sämtliche technische Dokumente zum Download angeboten. Auch Mehrfach-Downloads von verschiedenen Dokumenten waren möglich, da diese in einer Dokumentenmappe gesammelt werden können. Dies ermöglicht dem Besucher, im Dokucenter weiter zu „stöbern“ und sich über weitere Produkte Informationen einzuholen.

Damit auch Techniker, welche auf den Produktseiten nach konkreten Informationen suchten, ihre Informationen ohne viele Clicks erhalten konnten, wurde ein Direktlink zu dem Dokument im Dokucenter eingefügt. In einem Pop-Up wurde er dann gebeten, seine Kontaktdaten anzugeben.

Die initiale Befüllung des Dokucenters wurde von einem Content Manager der Agentur Hennig vorgenommen. Um sicherzugehen, dass die Dokumente auf der Online Plattform stets auf einem aktuellen Stand sind, wurde im Intranet ein Alert eingerichtet, der E-Mail Benachrichtigungen eingerichtet, sobald ein Dokument ausgetauscht wird.

Content-Überarbeitung


Schnell war klar, dass sämtliche Produktseiten mit Fokus auf allgemeine Verständlichkeit umgeschrieben werden musste. Da dies den Produktmanagern nicht möglich war, übernahmen wir diese Aufgabe. Unsere qualifizierten Mitarbeiter aus dem Bereich Digital Content, die sowohl betriebswirtschaftlichen wie auch ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund haben, konnten in enger Abstimmung mit den Produktownern des Kunden Seite für Seite die Überarbeitung des Contents vorantreiben.

Dabei wurden die komplexen Inhalte pädagogisch nach den Taxonomiestufen von Bloom in kleine Wissenbausteine zerlegt und untereinander semantisch vernetzt. Somit kann jeder die verschiedenen Inhalte mit einem einfachen, für alle verständlichen Entrée zunächst grob kennen lernen und je nach Interessenlage und Hintergrundwissen die User Journey selbst bestimmen.

SEA


Da die Website überarbeitet war und sich der Traffic bereits alleine aufgrund der Content Anpassungen um 15% steigerte, hat das Unternehmen den Wunsch geäussert, mit SEA Kampagnen zu starten. Hier haben wir von Hennig STOPP gerufen - warum das so war erfahren Sie im dritten Teil.